Wache

Die Hauptwache "Lützelhof"

Der Lützelhof

Seit dem Jahre 1903 ist auf dem sogenannten „Lützelhof“ die Wache der Berufsfeuerwehr stationiert. Um Möglichst effizient die Einsätze und die Arbeiten nach den Einsätzen abzuarbeiten war es nötig diverse Werkstätten, Unterkunfts-, und Aufenthaltsträume zu schaffen. Mit dem Wachsen der Bevölkerung und dem Zunehmenden Gefahrenpotenzial ist auch die Wache mitgewachsen. An zentraler Lage entstand in den letzten rund 110 Jahren eine imposante und moderne Wache in historischen Bauten. In der Folge können sie einen kleinen Einblick in diverse Bereiche sehen.

Das Hauptgebäude von 1943 – Fahrzeughalle 1

Das Hauptgebäude 1943

Während dem zweiten Weltkrieg erbaute die Stadt Basel das Hauptgebäude der Berufsfeuerwehr. Dienstwohnungen, Werkstätten, eine Fahrzeughalle, die Verwaltung, Aufenthaltsräume und eine Küche für die Berufsfeuerwehrleute wurden in diesen Bau integriert.

Die Eingangshalle – Kornhausgasse 18

Die Eingangshalle

Im "Kopfbau", inmitten der beiden Gebäuden, Alt- und Neubau, ist die Eingangshalle. Hier befindet sich der Anmeldeschalter, bedient von der Einsatzzentrale, für alle auswärtigen Besucher.

Die Mannschaftsküche

Küche

Jeder Berufsfeuerwehrmann hat im Küchenbereich ein kleines Fach für seine persönlichen Essutensilien, wie z.B. Gewürze, Essig, Öl, Teigwaren, Reis, usw...
Auch steht jedem ein Kühlfach für die "verderblichen" Lebensmittel zur Verfügung. Hier werden täglich Kreationen vom einfachsten "Convinience Food" bis hin zu elegant angerichteten Mehrgängern gezaubert. Bei täglich 24 "Köchen"  mittags und abends ist es wichtig die Ordnung zu halten, desswegem wird die Küche jeden Tag von der Mannschaft gereinigt.

Das Esszimmer

Esszimmer

Die angerichteten Menus werden hier gemeinsam genossen, soweit dies die Einsätze zulassen. Denn wird Alarmiert, so haben nicht alle Glück und müssen ihr Essen auf – nach dem Einsatz - verschieben und allenfalls kalt oder in der Mikrowelle erwärmt verspeisen.

Das Mannschaftszimmer

Mannschaftszimmer

Die Zeiten haben sich geändert, wo früher Schach gespielt, gejasst oder zusammen diskutiert wurde, ist heute ein modernes helles Mannschaftszimmer entstanden in dem wir uns meist gemeinsam einen Film ansehen oder Zeitung lesen.

Die Bibliothek

Bibilothek

Noch rustikal und mit diversen Fachbüchern wartet in unserem Hauptbau eine kleine Bibliothek. Um entweder Ausbildungsvorbereitungen zu erstellen oder einfach sich selbst à jour halten, für jeden ist etwas dabei.

Die Nichtraucher und der Raucher

Raucherzimmer

Auch die Berufsfeuerwehr musste sich dem Gesetz beugen und so wurde vor einiger Zeit die gesamte Wache zu einem Rauchfreibetrieb umgestellt. Damit die wenigen Raucher einen Ort für ihre Zigarre, Zigarette oder Pfeiffe haben, wurde an ein paar Orten eine Raucherzone errichtet. Und für die kalten Jahreszeiten ist noch ein Raum zur Verfügung gestellt worden.

Viele Türen

2.OG

Der 2. Stock bietet Unterkunft für etwa 40 Berufsfeuerwehrangehörige. Duschen, Toiletten und die "Toiletten-Kästchen" sind hier ebenfalls untergebracht. Im hinteren Teil befindet sich noch ein kleiner Theoriesaal.

Die Unterkunft

Schlafraum

Jeder Feuerwehrmann hat sein eigenes Bett, seinen eigenen Schrank und sein eigenes "Toiletten-Kästchen". Unter dem Bett befinden sich zwei Schubladen, die Stauraum gewähren. Denn ein Berufsfeuerwehrmann braucht sehr viel Wäsche, und die braucht ja schliesslich Platz.

Der kleine Theoriesaal

Theoriesaal klein

Dieser Theoriesaal welcher sich im Hauptbau befindet, wird für die Instruktion, Sitzungen und vor allem für den Berufsfeuerwehr-Lehrgang (Aspirantenschule) genutzt.

Fahrzeughalle 1, die Haupthalle

Fahrzeughalle 1

Die Fahrzeughalle hat 11 Ein- und Ausfahrten, d.h. sie ist durchgehend befahrbar. Von den Zimmern im 2.OG gelangt man mittels den berühmten "Feuerwehrstangen" in die Fahrzeughalle. Von wo aus man in das entsprechende Fahrzeug gelangt und inner 60 Sekunden ausrücken kann.

Alarmmagazin und Schaluchlager

Schlauchlager

Das Schlauchlager befindet sich im 1.UG des Hauptbaus. Nach den Einsätzen können wir uns dort bedienen um neue Schläuche auf die Fahrzeuge zu packen. Jeder Schlauch wird von uns selbst gewaschen, geprüft und wieder im Schlauchlager verräumt.

Im Alarmmagazin ist alles andere Material zu finden welches für die Erfüllung der Einsätze nötig ist. Auch dieses material wird auf der Wache gewartet und gereinigt.

Der Neubau 1999

Neubau 1999

Schön, aber nicht allen Ansprüchen gewachsen. Nach über 30 Jahren Provisorium im sogenannten "Stöckli" konnten wir im 1999 froh sein, den Neubau zu beziehen. Hauptsächlich sind Unterkünfte und Fahrzeuge in diesem Gebäudeteil zu finden. Im 4.OG wurde ein grosser Theoriesaal eingerichtet und im Keller befindet sich unsere Atemschutz-Übungsanlage.

Die Fahrzeughalle 5

Fahrzeughalle 5

Natürlich ist auch dieser Bau mit einer Fahrzeughalle versehen. Genau wie der Altbau, ist es eine Durchfahrtshalle. Die Halle bietet Platz für 6 Fahrzeuge. In dieser Halle sind vor allem unsere "Grossen Einsatzfahrzeuge" zu finden.

Die Mannschaftsunterkünfte

Gang Neubau

Vom Gang mitten durch den Neubau gelangt man links und rechts zu den Unterkünften der Mannschaft im 2. sowie im 3. OG. Im Vordergrund die Stangenbatterie, an welcher der Weg nach unten, auf den Vorplatz vor der Einsatzzentrale führt. Im Gegensatz zum Altbau, führen im Neubau keine Stangen direkt aus den Zimmern in die Fahrzeughalle.

Der grosse Theoriesaal

Theoriesaal gross

Im Obergeschoss befindet sich der grosse Theoriesaal. Dieser wird für die Präsentation der Feuerwehr oder für die Kurse der Löschdemo genutzt. Natürlich wird hier auch die eigene Mannschaft in den neusten Techniken des Feuerwehrberufes geschult.

Keller - AS-Parcours

AS-Parcours
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Der ganze Keller wird von unserer Atemschutz-Traininganlage (ASA) genutzt.

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