Batterie

Verschäumungsbatterie

Eine MINIMAX-Verschäumungsbatterie von je neun Rohren an jeder Seite erlaubt das Abdecken von auf Wasser treibenden brennbaren Flüssigkeiten. Dieser Vorrichtung muss in Basel besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, weil bei einem entsprechenden Unfall oberhalb der Stadt die gefährdende Flüssigkeit durch das Stadtgebiet treiben kann und dabei entzündliche Gase abgegeben werden.

Schaumleistung

Schaumleistung der Verschäumungsbatterie

  • Wasserverbrauch beider Batterien 3'600 l/Min. bei 5 bar
  • Extraktverbrauch 110 l/Min. bei 3 % Zumischung

Schaumleistung (Mittelschaum) 270'000 l/Min. bei 5 bar

bei 75-facher Verschäumung

Bei Verwendung beider Batterien Einsatzzeit ca. 55 Min.

Dabei erreichte Wurfweite zwischen 2 und 4 m ab Bordwand

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Anwendung

Der Schaum von beiden Batterien vereinigt sich hinter dem Schiff zu einer Decke. Die Batterien können einzeln oder miteinander eingesetzt und in jeder Batterie können beliebige Rohre abgeschaltet werden.

Wasserlieferung zur Brandbekämpfung an Land

  • Bei stets grösser werdender Belastung des Trinkwassernetzes kommt der Rohwasserlieferung zur Brandbekämpfung immer grössere Bedeutung zu.
  • An jeder Seite des Schiffes sind deshalb 8 (B) 75-Ø-Anschlüsse und 2 (A) 110-Ø-Anschlüsse angebracht, über die das Druckwasser des Löschbootes durch Schläuche an Land geliefert werden kann.
  • Über je zwei von diesen (B) 75-Ø-Anschlüssen kann zudem Löschschaum abgegeben werden.
  • An einzeln gerolltem Schlauchmaterial sind ca. 100 m (A) 110-Ø-Schläuche, ca. 200 m (B) 75-Ø- und ca. 150 m (C) 75-Ø-Schläuche vorhanden.
  • Sie sind in Zusammenarbeit mit anderen FW kompatibel, speziell beim Wassertransport. Dies gilt auch für die benachbarten FW aus Deutschland und Frankreich.

Selbstschutz/Ex-Schutz

  • Eine Sprüheinrichtung mit verstellbaren Düsen erlaubt den Schutz des Bootes durch einen Wasservorhang. Hinter diesem Schutz kann das Boot dichter an einen Brandherd herangefahren werden.
  • Die Diensträume können gasdicht verschlossen und unter Überdruck gesetzt werden, sodass kein Gas in das Boot eindringen kann. Das Boot kann in eine Ex-Zone einfahren, ohne dabei ein Risiko darzustellen. Alle nicht Ex-geschützten Geräte und Armaturen im Deckbereich werden mit einem Hauptschalter vom Stromkreis ausgeschlossen.
  • Frischluftansaug- und Überdrehsicherung der Motoren
    Die Schiffsdiesel saugen die Verbrennungsluft in einer Höhe von 5,50 m über der Wasserlinie an, einer Grenze, die international als sicher angenommenen wird. Dort wird auch die Frischluft für die Belüftung und den Überdruck der gasdichten Räume angesaugt. Sollte trotzdem in dieser Höhe ein brennbares Gasgemisch angesaugt werden, legen sich automatisch Klappen in die Ansaugrohre und unterbrechen die Luftzufuhr. Dadurch kann das gefürchtete und folgenschwere "Durchgehen" der Motoren, wie es bei verschiedenen Unfällen auf dem Rhein schon vorgekommen ist, vermieden werden.

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