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Technische Geräte

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Radar und Echolot

Das Tageslicht-Radar erlaubt den Einsatz des Bootes bei jeder Witterung.

Das eingebaute Tageslicht-Radar ist eine Konstruktion der 3. Generation und gehört somit zu den modernsten Anlagen, die zurzeit in Betrieb stehen.

Steuerhaus

Das Echolot ist eine sinnvolle Unterstützung der Mannschaft, um die Wassertiefe resp. die Kielfreiheit am Einsatzort zu bestimmen, was auch Besonders wichtig für den Pumpenbetrieb ist. Ein zusätzlicher Monitor mit Rechner zeigt dem Schiffsführer ein Kartenblatt an, auf dem sich wichtige nautische Informationen befinden; das System nennt sich Tresco Inland ECDIS Viewer. Die Steuerung erfolgt mittels GPS.


Das AIS Transponder System ist ein Fahrzeugerkennungssystem. Man kann es vergleichen mit Systemen im Flugbetrieb. Jedes damit ausgerüstete Boot sendet seine Daten mittels Funkübertragung an die umliegenden Empfänger (Boote). Die Daten enthalten Rufname des Bootes, Abmessungen, Antrieb, Verwendungszweck usw. Bei unsichtigem Wetter wie auch für die normale Fahrt unterstützt das System den Schiffsführer bei der Erkennung anderer Boote.

Dies erhöht die Sicherheit der Schifffahrt und erleichtert die Kursabsprache für die Begegnungen oder Hafenein- und -ausfahrten.

Funkstationen und Mobil-Telefon

Ein Mobil-Telefon (Handy) steht dem Einsatzleiter und dem Schiffsführer an Bord zur Verfügung, um die nötigen Absprachen und Informationen mit Behörden und Einsatzdiensten zu tätigen.

Fünf mobile Funkstationen stehen während des Einsatzes zur Verfügung. Der Schiffsführer benötigt für die nautische Tätigkeit zwei Stationen (K-10 Schiff zu Schiff/Kanal 18 nautischer Informations-Funk). Zudem benötigt er eine dritte Station, um die bordeigene Kommunikation sicherzustellen (K-15).

Dem Einsatzleiter an Bord steht eine Station zur Verfügung, mit der er zum Gesamteinsatzleiter jederzeit Verbindung halten kann. Seit April 2008 ist das Funksystem Polycom bei der Berufsfeuerwehr eingeführt. Auf den Feuerlöschbooten ist jeweils ein Gerät eingebaut.

Zwei Handfunkgeräte stehen der Besatzung zur Verfügung. Ein Handfunkgerät ist für die bordeigene Kommunikation (K-15) ein zweites ist für die Besatzung des Beibootes vorgesehen.


Hydraulischer Kranen

Hydraulikkran

An jeder Seite auf dem Achterdeck befinden sich zwei Kräne von je 2'200 kg (Auslegung 5,20 m; 560 kg) Tragfähigkeit.

Zusammen können die Kräne Lasten bis 4'400 kg aus dem Wasser heben. Die Winden werden hydraulisch angetrieben.

Seifensprühanlage für Restölmengen

Kleine Ölmengen oder Restölmengen können mit einer neutralen Seifenlauge neutralisiert und gebunden werden. Dafür hat das Boot mobile Schaumzumischer plus ausreichend Seifenlauge an Bord, um einen Ersteinsatz zu bewältigen.

Schlepphaken

An einem Schlepphaken, mit Sicherheitsauslösung aus dem Steuerhaus, können grosse Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich gezogen werden. Der Pfahlzug liegt bei 6 t.

Tauchertreppe

Taucher und schwimmende Personen können an jeder Seite (in Betrieb je nur die BB-Treppe) über flache Treppen, die unter Wasser enden, an und von Bord gelangen.

Rettungsringe, Rettungsinseln

Sollte ein Personenschiff von einem Schiffsunglück betroffen sein, muss mit einer Vielzahl von im Wasser treibenden Personen gerechnet werden. Das Boot ist für solche Einsätze wie folgt ausgerüstet:

Hochleistungslüfter TEMPEST Ex 21-2,5
Auf beiden Feuerlöschbooten ist ein Hochleistungslüfter der Fa. TEMPEST in Ex-Ausführung aufgepackt. Der Hochleistungslüfter hat eine Luftleistung von 19'500 m3/h und ist mobil einsetzbar. Aufgrund der Gefahren wurde eine Variante in elektrischer Ausführung beschafft, damit Einsätze in einer Ex-Zone erfolgen können. Die Zuleitung ist mit 50 m Kabel sichergestellt.

Gegensprechanlage
Durch Gegensprechanlagen in allen Räumen ist jederzeit die Verbindung an Bord gewährleistet.